~ Naturheilpraxis Anke Bentler Berlin ~
 

Warum Naturheilkunde?

Naturheilkunde hat viele Facetten. Es gibt mittlerweile hunderte von Therapien, die für alles mögliche gut sind und ständig kommen neue hinzu. Manche Therapien sind nach einer kurzen Modeerscheinung wieder verschwunden, aber andere sind hunderte oder tausende von Jahren erfolgreich praktiziert worden und werden heute auch von der Schulmedizn immer mehr beachtet. Dazu gehören die Akupunktur und die Homöopathie.

Mittlerweile laufen überall Bemühungen, die Wirkungsweisen der naturheilkundlichen Verfahren zu erklären. Universitäten richten naturheilkundliche Lehrstühle und Studiengänge ein, naturheilkundliche Ambulanzen findet man sogar an solch renommierten Kliniken wie der Charité in Berlin. Heilpraktiker sind heute keine Seltenheit mehr. Große Verbände organisieren Schulen und bilden sowohl Heilpraktiker als auch Ärzte aus. Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung bemüht sich schon seit Jahrzehnten und mit viel Erfolg um die Verbreitung und Akzeptanz der sinnvollen naturheilkundlichen Verfahren. Die Naturheilkunde ist also aus unserer Zeit nicht mehr wegzudenken.

Unser Gesundheitssystem hat die Kostenspirale in die Höhe gedreht. Es gerät immer mehr in den Ruf Zweiklassenmedizin zu betreiben, bei der die Patienten zu Krankheiten degradiert werden und der Einzelne maximal 15 Minuten pro Termin "beanspruchen" darf, ist er nicht gerade privat versichert. Chronisch erkrankte Menschen bleiben oft auf der Strecke, die Therapie von Akuterkrankungen erschöpft sich leider immer mehr in der Verschreibung von Schmerzmitteln, Fiebersenkern, Hustenblockern, Beruhigungsmitteln, Antibiotika, Cortison und ähnlichem. Gegen alles und jedes wird geimpft, wobei niemand nach dem Sinn und Zweck solcher Imfpungen fragt und welche Spätfolgen sie haben könnten. Zu "geringeren Impfschäden" gibt es nicht einmal Statistiken, erfasst wird nur die Spitze des Eisbergs. Die Verantwortung für das Ganze trägt im Nachhinein niemand, der Patient bleibt mit seinen Problemen allein. So erhält sich das Gesundheitssytem den kranken Menschen.

Aber natürlich ist das genauso ein Problem unserer Zeit. Schauen Sie sich doch nur einmal an, wie unser Essen gemacht wird, wie viele Menschen "Fertignahrung" konsumieren, wie unsere Arbeitswelt aussieht, was die Leute in ihrer Freizeit tun. Viele Kinder verbringen heute durchschnittlich 4 Stunden mit Fernseher, Computer oder Spielekonsole. Die Menschen entfernen sich immer mehr von ihren natürlichen Wurzeln, dafür bezahlen wir heute mit den sogenannten Zivilisationskrankheiten. Und schon seit es Ärzte gibt, wähnten sich viele Patienten in der falschen Sicherheit, sie bräuchten bloß zum Arzt zu gehen, der  ihnen dann eine Medizin verschreibt, die alles wegmachen kann. Von dem berühmten Arzt Paracelsus stammt der Ausspruch "Gesund wollen sie werden - aber tun dafür wollen sie nichts".

Menschen, die sich für die Naturheilkunde entscheiden, entscheiden sich bewußt dafür gesund zu werden. Eine naturheilkundliche Behandlung ist nebenwirkungsfreier als eine mit chemischen Substanzen. Der ganze Mensch wird betrachtet und behandelt, es gibt ausreichend Raum für Gespräche, es entsteht eine vertrauensvolle Basis zwischen Patient und Therapeut. Naturheilkunde erinnert an die Behandlungen bei den alten Landärzten von früher, die noch die ganze Familie des Patienten über Generationen hinweg kannten und eine Erkrankung des Einzelnen in dessen Lebenszusammenhang und Lebensumfeld erfassen konnten. Auch das ist ein integrativer Bestandteil der Naturheilkunde von heute.

Naturheilkunde heilt langsamer und sanfter, dafür aber auch dauerhafter. Die Veronica- und Carl-Carstens-Stiftung hat schon vor einigen Jahren in klinischen Studien nachgewiesen, dass Kinder mit einer Mittelohrentzündung, die homöopathisch behandelt worden waren, seltener Komplikationen erlitten, schneller gesund wurden und weniger Rückfälle erlitten, als Kinder, die wegen derselben Erkrankung mit Antibiotika behandelt worden waren. Das Immunsystem dankt es, wenn man es mitarbeiten läßt.

Und hier liegt letztendlich auch der Focus der Naturheilkunde. Es soll nicht die Krankheit einfach nur weggemacht werden, sondern der ganze Mensch soll aus sich heraus heilen, auf körperlicher und geistiger und seelischer Ebene. Es wird auch geschaut, warum die Krankheit erschienen ist, was es war, dass das Immunsystem auf die Matte geschickt hat. Die Homöopathie nimmt zum Beispiel an, dass alle Krankheit im Gemüt (also auf der geistigen-emotionalen Ebene) ihren Ausgang nimmt.

Ein einfaches Beispiel ist folgendes: Jemand hat viel Streß auf der Arbeit hat, isst unregelmäßig, hat ein unausgelichenes Familienleben, powert sich selbst noch in der Freizeit, hat zu wenig Schlaf  und konsumiert dazu noch Alkohol, um abends  "runterzukommen".
Ein anderer Mensch hingegen ist ausgeschlafen, ernährt sich ausgewogen, weiß zwischen Aktivität und Ruhe einen Ausgleich zu schaffen, erlebt ein harmonisches Familienleben und hat Strategien, mit Streß umzugehen.
Stellen Sie sich nun vor, diese beiden stünden nun in der Straßenbahn zusammen und dummerweise niest sie jemand an:  Wer von beiden, glauben Sie, würde sich die Erkältung einfangen?

Natürlich kann man jetzt dem armen gestressten Menschen ein Erkältungsmittel verschreiben, aber letztlich wird er sich über kurz oder lang wieder eine Erkrankung holen, denn seinen Lebenswandel und seine Einstellung ändert er nicht. Und mit den Jahren sind es dann leider nicht mehr nur Erkältungen, die ihn befallen.

Homöopathie und Akupunktur verändern und stärken nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Verfassung. Wenn der Mensch in seiner Mitte ruht, kann er stark gegen die äußeren Umstände bleiben, die Dinge so nehmen, wie sie sind und flexibel reagieren. Je starrer ein Mensch in seinen Ausdrucksmöglichkeiten wird, desto weniger kann er auf die verschiedenen Einflüsse seiner Umwelt reagieren, er gerät in eine Schieflage und aus seiner Mitte. Hier ist Naturheilkunde oft der sinnvollste Weg, da sie nicht nur Symptome wegmacht, sondern dem Menschen in seiner ganz eigenen Verfassung begegnet und ihn aufrichtet und ihn wieder befähigt, sein Leben zu leben.

Ein Bekannter sagte einmal zu mir: "Lieber bezahle ich eine naturheilkundliche Behandlung aus eigener Tasche, denn die hilft mir. Letztendlich kostet mich das weniger, als wenn ich stundenlang im Wartezimmer meines Hausarztes sitzen muss. Der hat dann doch keine Zeit für mich  und schickt mich weiter zu irgendeiner Therapie, wo ich dann in 20 Minuten wieder draußen bin, ohne dass es mir irgendwas gebracht hat. Ich muss meinen Laden führen. Den Ausfall, wenn ich krank bin und es auch weiterhin bleibe, den kann ich mir hingegen nicht leisten.".


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Schulmedizin/Impfthematik

Die Schulmedizin hat durchaus ihre Berechtigung: besonders auf den Gebieten Diagnostik, Erste Hilfe, Intensivmedizin und Chirurgie benötigen wir die Fortschritte der modernen Medizin. Doch nicht immer muss gleich die komplette Maschinerie aufgefahren oder alles sofort operiert werden. Gerade auch bei schweren Erkrankungen ist es wichtig und notwendig, sich genau zu erkundigen, sich die beste Therapie zu suchen, und dafür sollte man sich genug Zeit nehmen. Selbst nach Ansicht von Pathologen muss ein Tumor nicht gleich am  Tag nach seiner Entdeckung operiert werden.
Sinnvoll ist eine ergänzende Zusammenarbeit der Schulmedizin und der Naturheilkunde.  Da, wo Körpergewebe entgültig untergegangen ist, können weder die Schulmedizin noch die Naturheilkunde  neues herbeizaubern. Die Stärke der Naturheilkunde liegt vor allem bei chronischen und langwierigen Erkrankungen und solchen Erkrankungen, bei denen Schulmediziner zu sagen pflegen: "Organisch können wir bei Ihnen nichts finden." oder "Sie sind leider austherapiert."  Auch die naturheilkundliche Begleitung von psychosomatischen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen kann sehr sinnvoll sein. Naturheilkunde ist ideal zur Behandlung von Kindern und kann auch im Alter stärkend und stabilisierend wirken.
Niemals werde ich über den Abbruch einer schulmedizinischen Therapie oder das Absetzen oder die Änderung der Dosis eines vom Arzt verordneten Medikamentes entscheiden. Das ist verantwortungslos und kann sehr gefährlich sein. Ich kann natürlich auf Mißverhältnisse und vermeidbare Nebenwirkungen hinweisen und Ihnen empfehlen, die Dosis einer Medikation von Ihrem Arzt überprüfen zu lassen. Gerne arbeite ich mit Ihrem Arzt zusammen, wenn es erwünscht ist.
Die Impfthematik ist ein von der Schulmedizin wie auch von der Naturheilkunde überstrapaziertes Thema. Wie so oft liegt die Wahrheit vermutlich in der Mitte. Ich  vertrete den Ansatz der impfkritischen Ärzte, die einen sinnvollen und sorgfältigen Umgang mit Imfpungen fordern. Ich kann nicht für Sie entscheiden, ob Sie sich oder Ihre Kinder impfen lassen sollen oder nicht. Gerne berate ich Sie jedoch zu diesem Thema.
Auch habe ich für Sie Literatur und Internetseiten dazu ausgewählt, die auf mich durch Realitätsnähe und Nachvollziehbarkeit  überzeugt haben. Ich bin der Meinung, dass der richtige Umgang mit Impfungen eine Menge Probleme mit denselben verhindern könnte.
Zudem ist eine naturheilkundliche Begleitung von Problemen, die durch Impfungen entstehen, sehr ratsam. Dazu muss man jedoch auch zu dieser Problematik sensibilisiert werden. Welche Impfung ist wann nötig und sinnvoll? Ab welchem Alter kann ich mein Kind impfen lassen? Sind die Schwellung und der Schmerz an der Einstichstelle, das 4-tägige Fieber von um die 40 Grad, das plötzliche schrille und nicht endende Schreien des Kleinkinds, die Hautausschläge am ganzen Körper, die andauernde Schwäche und Müdigkeit schon Impfschäden, die man behandeln lassen sollte oder ist das alles wirklich harmlos? Bei Beratungswunsch vereinbaren Sie bitte einen Termin mit mir.

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Ganzheitlichkeit

Die Naturheilkunde ist eine ganzheitliche Heilmethode, welche die körpereigenen Selbstheilungskräfte anregt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wurde daher schon vor tausenden von Jahren ein Konzept entwickelt, das Körper, Geist und Seele in Einklang brachte, den Menschen in seiner Mitte stabilisierte und so präventiv arbeitete, dass man die alten Ärzte dafür bezahlte, dass man gesund blieb. Wurde dennoch jemand krank, war es selbstverständlich die Schuld des Arztes, der dann dafür sorgen musste, dass sein Schützling wieder gesund wurde, ohne das man den Arzt dafür entlohnte. Mit Fug und Recht ist die TCM wohl eine der wenigen Heilmethoden, die sich ganzheitlich nennen kann.
 
Was ist eine ganzheitliche Heilmethode?
In der Naturheilkunde werden nicht nur Symptome organischer oder psychischer Störungen behandelt, sondern die Ursachen dafür ergründet. Die Symptome einer Erkrankung sind letztlich der Ausdruck für ein Ungleichgewicht im Menschen, das meist  tieferliegende Ursachen hat. Häufig liegen diese in Bereichen, an die wir heute so ohne weiteres gar nicht denken.
Betrachtet man also den Zusammenhang von Körper, Geist und Seele, den medizinischen Allgemeinzustand und die jeweilige Lebenssituation, lassen sich diese Ursachen erkennen und wirksam behandeln.
Grundsäulen der Naturheilkunde sind die Aktivierung von Reinigungs-, Regulations- und Regenerationsprozessen im Menschen, wobei uns Akupunktur, Homöopathie und andere sinnvolle Verfahren unterstützen.
Wesentlich jedoch ist die Mitarbeit des Patienten, denn schon Samuel Hahnemann, Begründer der Homöopathie, erkannte, dass  ein Mensch nicht gesunden kann, wenn man die krankmachenden Ursachen nicht entfernt.
In der TCM hat sich jedoch ein weiterer Ansatz etabliert, der versucht, den Menschen auch für widrige Umstände zu rüsten, denn ein Mensch in seiner Mitte ist natürlich für äußere krankmachende Faktoren weniger anfällig.

Patientenorientierte Behandlung

Bei meiner Arbeit setze ich vor allem auf eine patientenorientierte Behandlung.  Ich versuche deshalb eine Basis des  Vertrauens  zwischen mir und meinem Patienten aufzubauen. Ich erreiche das durch ausführliche Beratungsgespräche, wodurch auch das gegenseitige Verständnis gestärkt wird. Dies ist eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung und rasche Genesung.
Patientenorientierung stellt den Patienten als Subjekt ins Zentrum der Therapie, deren Ausgangspunkt und Initiator der Patient selbst ist. Nicht lediglich die Erkrankung steht im Mittelpunkt, sondern der betroffene Patient.

Der Patient ist in diesem Sinne nicht Gegenstand der Therapie, den man mit Fürsorge "behandeln" muss. Gegenstand patientenorientierter Therapie ist vielmehr das "individuelle Krankheits- bzw. Gesundheitsproblem" des Patienten, das Therapeut und Patient gemeinsam (partnerschaftlich) bewältigen.

Kernpunkte des  Begriffes "Patientenorientierung" sind: Autonomie, Expertentum, Ressourcenorientiertheit und Ganzheitlichkeit. Sie stehen Heteronomie, Unwissenheit, Defizitorientierung und Symptomorientierung gegenüber.

Eng verbunden mit dem Konzept "Patientenorientierung" ist das Konzept "Empowerment", das bereits seit einiger Zeit in der Wirtschaft im Management praktiziert wird und nun auch zunehmend Eingang in das Gesundheitssystem findet.
Empowerment gründet sich auf folgende Voraussetzungen :

· Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen
· Glaube an die Wirksamkeit der eigenen Person
· Die biografisch gefestigte Erfahrung der eigenen Kompetenz
· Der Wunsch nach Umweltkontrolle
· Die Selbstverpflichtung auf ein aktives prosoziales Verhalten


Empowerment zielt auf die Bemächtigung und Befähigung des Patienten, seine Gesundheitsziele in größtmöglicher Selbständigkeit zu erreichen. Empowerment will die Haltung  des Patienten so  verändern, dass  er  in der Lage ist, mit den Belastungen des Lebens erfolgreich umzugehen .
Die patientenorientierte Therapie basiert auf einer weitgefächerten Sichtweise. Die Konzentration der Behandlung auf einzelne Körperteile oder Organe führt, wenn überhaupt, nur teilweise zum Erfolg. Um wirklich effektiv zu therapieren, muss der Mensch als ein kompliziertes Machwerk aus physischen, psychischen und sozialen Variabeln betrachtet werden.

Aufgrund der Vielschichtigkeit einer Erkrankung ist eine patientenorientierte Behandlung schwierig.  Eine umfassende Anamnese bietet einen ersten Eindruck der individuellen Situation des Patienten. Mit ihr kann ein patientenorientierter Therapieplan zumindest abgesteckt werden.

Letztendlich kann aber nur der Patient selber sagen, welche Therapie erfolgreich ist oder nicht. Denn nur er weiß wann, wo und wie seine Symptome auftreten. Daraus ergibt sich die Forderung nach einer hohen Integration des Patienten in die Therapie, was dem Patienten  ermöglicht  autonom an seinem Gesundungsprozess beteiligt zu werden.

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Akupunktur Homöopathie Kynotherapie
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